Schaufenster für Fundacion Rediseñandonos

19 / 04 / 2019

Image 1

Fundacion rediseñandonos arbeitet mit gefährdeten Gemeinden in Kolumbien zusammen, um hochmodische Stücke zu entwerfen. Der Verkauf dieser Kleidungsstücke unterstützt alleinerziehende Mütter, vertriebene Ureinwohner und ehemalige Obdachlose.

Mehr infos auf :

https://www.instagram.com/fundacion_redisenandonos/

Fotoaustellung #printit

05 / 01 / 2021 - 12 / 01 / 2021

#printit zeigt die gedruckten Arbeiten von 8 Fotografen mit der chromogenen Drucktechnik.

Die 26 Fotografien werden in einem Raster ähnlich dem von Instagram belichtet, um die Dichotomie und Wechselbeziehung zwischen Druck auf Papier und Projektion auf einer Schirm hervorzuheben.

Schaufenster für ECIZO

05 / 01 / 2021 - 12 / 01 / 2021

Mehr infos auf:

https://ecizo.com/

Austellung GEGENFLÄCHE Juan Blanco

19 / 02 / 2021 - 19 / 03 / 2021

Nicht nur scheint die Welt in den vergangenen Jahren aus den Fugen geraten zu sei – denn das war sie womöglich schon immer – vielmehr sind es die vermeintlich bewährten Mittel, ihre bedrohliche Unordnung zu bannen, die selbst in Unordnung geraten sind. Als würde sich ein Sturm ankündigen, der im Begriff steht, die symbolische Verständigung darüber, was ein Sturm ist, mit zu ergreifen und grundsätzlich zu verwirren.

Die Diagramme, Satelliten- und Fernsehbilder in den Arbeiten Juan Blancos sind von einer Ambivalenz gezeichnet: Sie stellen Versuche dar, sich über die Beschaffenheit der Wirklichkeit zu verständigen, ominösen Gefühlen eine Form zu geben und belastende Unklarheit zu reduzieren. Zugleich aber untergraben die Bedingungen ihres jeweiligen Herstellungsprozesses ihren Anspruch darauf, objektive Abbilder der Wirklichkeit zu sein. Nichts illustriert diesen Zusammenhang plakativer, als die kürzlich von Donald Trump präsentierte Karte der vorhergesagten Route von Hurrikan »Dorian«, auf welcher ein mit schwarzem Filzstift ergänzter Kreis den falschen Tweet des Präsidenten, auch Alabama sei vom Hurrikan bedroht, nachträglich zu bestätigen schien.

-Carl Colreis

Austellung NAVIGATION DURCH UMRISSE

Maria Maldonado

24 / 03 / 2021 - 10 / 04 / 2021

"Navigation durch Umrisse" ist ein Projekt, das darüber nachdenkt, wie wir durch das Bekannte und das Unbekannte, durch das Nahe und das Ferne navigieren. Mit Hilfe von Markierungen, Karten, Rahmen und Rastern, die die Konturen unserer eigenen Wege und Grenzen des Positionierens, Neupositionierens, Steuerns und Weitergehens schaffen.

Das Projekt sinniert über die Repräsentation von Orten, Objekten, Situationen und Konzepten, an die wir uns klammern, um zu versuchen, diese Darstellungen zu verstehen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen zu können. Es spekuliert auch über die Kämpfe, denen Lebewesen ausgesetzt sind, um sich an neue Umgebungen anzupassen und zu überleben. Auch über die Transformationen, die nicht-lebende Wesen durchmachen; wie im Fall der Gletscher, die sich zurückziehen, und der Pflanzen, die auf immer höherem Terrain wachsen, um nicht zu verschwinden.

Austellung

WEIMAR WEST ZIEHT UM

Ein Gestaltungs- und Performanceprojekt des Kinder und Jugendklubs Kramixxo/Waggong

15 / 04 / 2021 - 30 / 04 / 2021

Innerhalb einer Workshopwoche gestalteten Kinder und Jugendliche aus Weimar/ West ihr individuelles Traumhaus bzw. ihre Traumwohnung. Der Kramixxo Drache als Energietier ist dabei Träger ihrer Wohnraumwünsche. In dem Projekt geht es um die Auseinandersetzung zwischen den Wohnträumen der Kinder und Jugendlichen sowie der negativen Zuschreibung des eigenen Sozialraums. (Plattenbausiedlung WE West)

Teil 2 des Projektes folgt demnächst!


Austellung

10000 BELOHNUNG

Wer ist es?

02 / 05 / 2021 - 10 / 05 / 2021

Die Stadtverwaltung bietet 10.000 Euro für Information, um die Personen zu identifizieren, die das Graffiti „Antifa-Aktion / Nazis
hauen“ im Wittumspalais (Teil des UNESCO-Erbes in Weimar) durchgeführt haben.

Sowohl der hohe Betrag als auch die offizielle Erklärung der Stadtverwaltung fördern die Überwachung und Denunziation der Bürger. Zwei sehr problematische Praktiken zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Geschichte des letzten Jahrhunderts in Deutschland.

Ebenso erinnert die Entstehung einer Abteilung mit dem Namen „sauberes Weimar“ und der Moment, in dem eine Position gegen Vandalismus eingenommen wird (nur wenn eines der klassischen Gebäude gestrichen ist), an tragische Ereignisse aus der Vergangenheit und deren Besessenheit mit Vorstellungen von Reinheit und Klassizismus.

Das „Antifa“ -Graffiti, das zunächst eine provokative Geste war, zeigt am Ende das Missverhältnis der Stadtverwaltung in Bezug auf Vandalismus ergriffene Maßnahmen, in Abhängigkeit von dem damit verbundenen politischen Spektrum.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass allein in diesem Jahr zahlreiche Hassattacken der Rechten stattfanden, ohne eine ähnliche Reaktion der Behörden hervorzurufen: zwei zerbrochene Fenster in Cafés, die die Gesichter der neun Opfer des Hanau-Massakers zeigten und die Zerstörung einer Kunstausstellung mit Migranten, sowie ständiges Besprühen von Gedenkkacheln der Holocaust-Opfer. In keinem dieser Fälle wurden Anstrengungen unternommen die Täter kenntlich zu machen, geschweige denn die Ausschreibung einer Belohnung. Ihr Ursprung wurde auf verschiedene zufällige Faktoren zurückgeführt, jedoch nie als Teil einer systematisch diskriminierenden Handlungsweise anerkannt.

Durch die Übertragung von Überwachungsfunktionen auf die Bürger (einschließlich Belohnungen) wächst der Verdacht gegen ver- schiedene Personengruppen und deren Verhaltensweisen und er- schwert die Integration somit noch mehr als bisher.

Austellung

Da Zwischen: Ein Gemeinsames Projekt von neue Studenten des Kunst im öffentlichen Raum (M.F.A.) programm an der Bauhaus-Universität Weimar

04 / 10 / 2021 - 17 / 10 / 2021

Dazwischen ist ein Gruppenprojekt, das 8 Personen verbindet, die nichts voneinander wissen. Im Schaufenster wird die Verbindung sowohl für das Publikum als auch für die Autoren durch die mitgebrachten persönlichen Objekte und Geschichten sichtbar.Wir eröffnen die Ausstellung als internationales Team, Freunde, Künstler, Fremde, eine Gemeinschaft.

Wir begrüßen Sie vor unserer kleinen Möbellandschaft, in der wir unsere physischen Geschichten gezeigt haben

Austellung

DU KANNST DAS TRAGEN

Ein Projekt von Studenten des Kunst im öffentlichen Raum (M.F.A.) an der Bauhaus-Universität Weimar und Kunstsammlungen Chemnitz

04 / 02 / 2022 - 06 / 02 / 2022

Wie können wir unseren Körper und unsere Kleidung zum Träger von Bildern, Gedanken, Visionen und Wünschen machen? Wie positionieren wir uns in unserer Umgebung? Wie werden wir als Individuen in einer Gemeinschaft, im öffentlichen Raum sichtbar?

Ausgehend von der großen Textil- und Kunsthandwerkssammlung der Kunstsammlungen Chemnitz setzen sich junge internationale Künstlerinnen und Künstler des MFA „Public Art and New Artistic Strategies“ mit aktuellen Konflikten und Widersprüchen einer komplexen Gesellschaft auseinander. Performative oder partizipative Aktionen, Recherchen, Interventionen und Installationen in Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz.

Austellung

PORTRAIT IM WANDEL

Ein Projekt von Studierende:innen des Projektmodul der Prof. Birgit Wudtke an der Bauhaus Universität- Weimar

15 / 02 / 2022 - 08 / 03 / 2022

Bezogen auf die analoge Fotografie bezeichnet man mit dem Genrebegriff „Portrait“ vor allem das fotografische Bild eines lebendigen Gegenübers in nächster physischer Nähe. Mithilfe der Spiegelreflexion des Apparates wird das Portrait als ein Resultat der subjektiven Wahrnehmung des Fotografen bezogen auf sein Gegenüber entworfen, eingefangen, festgehalten.

Während das frühe Selbstportrait (Malerei, analoge Fotografie) der Entdeckung des Selbst und des Menschen als Individualität diente, wird das Selfie heute als kommunikative Praxis eingesetzt, die vor allem auf virtuellen Portalen wie Facebook die Summe von Likes generiert, wodurch sich das Selbst einer direkten Bewertung seitens der virtuellen Gemeinschaft aussetzt. Die digitale Bildkommunikation verbindet das Personenportrait mit Text, Hyperlinks, Geodaten und online-Profilen.

Mit den neuen Möglichkeiten der face recognition, ist es in China bereits möglich mit seinem Gesicht an der Kasse zu zahlen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung hat das fotografische Portrait eine mediale Transformation erfahren, ebenso die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, bzw. die Bildkommunikation zu verschiedenen Zwecken nutzbar machen.

Austellung

WALTER ≠ BAUHAUS

Eine Fotografisches Projekt von Larissa Barth

08 / 03 / 2022 - 30 / 03 / 2022

Das Projekt „walter ≠ bauhaus“ ist ein Versuch, der cis-männlich dominierten Rezeption der Geschichte des Bauhauses eine neue Sichtweise entgegenzustellen.

Die klassischen Porträtfotografien knüpfen an die Selbstdarstellung historischer Frauenpersönlichkeiten am Bauhaus an und zeigen weibliche, nonbinäre, inter und trans Personen, die heute im Zusammenhang mit dem Bauhaus studieren, arbeiten und wirken. Damit wird auf die cis-männlich dominierte Rezeption des historischen Bauhauses sowie auf die allgemeine strukturelle Unterrepräsentation von weiblichen, nonbinären, inter und trans Personen im kulturellen und historischen Diskurs hingewiesen und dieser gleichzeitig entgegengewirkt.

Die Serie „Walter ≠ Bauhaus“ basiert auf einer offenen Ausschreibung, die durch Plakate und über die Instagramseite @walterisnotequaltobauhaus in die Öffentlichkeit getragen wurde. Alle Personen, die sich einer der angesprochenen Personengruppen angehörig fühlen, konnten teilnehmen und ein Porträt von sich erstellen lassen oder ein Selbstporträt einreichen. Im Rahmen des Projekts wurden mehr als einhundert Fotografien erstellt, die in ihrer Vielfalt eine neue Perspektive auf die Repräsentation des zeitgenössischen Bauhauses eröffnen.